Warum einen Masterplan zum (Über-)Leben im 21. Jahrhundert?

Warum einen Masterplan zum (Über)-Leben im 21. Jahrhundert?

Der Produktions-, Konsum- und Lebensstil in den Indstrieländern ist reine Selbstzerstörung und wenn wir noch an der OBerfläche des Planeten überleben wollen, müssen wir grundlegend unser ganzes Produzieren, Konsumieren, Mobilsein, Nahrungsmittel herstellen, Kleiden, Bauen und Wohnen, KOMPLETT ändern. Ansonsten droht der Zusammenbruch der uns erhaltenden Lebensysteme, wie Bodenfruchtbarkeit, Atemluft, Trinkwasser und damit der Zusammenbruch der Zivilisation.

Was hindert uns, die notwendigen Veränderungen zu tun?

Unsere krankhafte, neurotische, ignorante Denk- und Verhaltensweise, die auf Geldvermehrung fixiert ist, aber unsere eigenen Grundlagen und vor allem die unserer eigenen Kinder und Enkel unwiederbringlich vernichtet und radikal zerstört, hindert uns, etwas zu ändern.

Denn fast alles was wir produzieren und konsumieren ist mit Raubbau und Ausbeutung an Natur und vielen Menschen in anderen Erdteilen produziert worden und wird meist von uns nur kurzfristig genutzt, ist also bald wieder Müll, Abfall und verschmutzt all unsere eigenen überlebenswichtigen Lebenssysteme, wie Wasser, Boden, Luft.

Doch durch die kurzfristige Ersatzbefriedigungen sind wir süchtig gemacht worden. Uns wird täglich in ca. 1500 Werbebotschaften auf allen Getäten und Kanälen eingetrichtet, von Klein auf, wie wir zu leben haben, was wir zum „Glücklichsein“ angeblich brauchen: Mode, Konsumrodukte, die unsere Minderwertigkeitskomplexe kompensieren, ob Schuhe, Kleidung, Autos, Smartphones, Immobilien, Reisen, alles ist nur noch Statussymbol und dient zur Einordnung in eine GeldKASTE, wie in religösen Systemen.

Doch lange hält das „Glück“ nicht an und so müssen wir nahezu täglich auf die nächste Schnäppchenjagd gehen, um uns den nächsten Konsumkick zu geben, auch wenn wir schon 30 Paar Schuhe besitzen und die Schränke voller Kleidungsstücke sind, die wir meist nur einmal getragen haben.

Unser gesamter sogenannter „Wohlstand“ besteht im Prinzip nur auf der Unfähigkeit zufrieden zu sein, denn das dürfen wir nicht, dann gibt es kein Wachstum mehr und alles bricht zusammen, so tönen es viele Politiker und Geschäftemacher von kleinen oder großen Firmen rund um die Welt. Dabei sind in den Industrieländern die materiellen Bedürfnisse seit den 1950er Jahren längst gesichert und befriedigt. Jeder hatte wieder genug zu essen, ein Dach über dem Kopf, genug zum Anziehen und auch genug Einkommen, um Urlaub zu machen.

Doch die Geldgier der Unternehmer brachte uns mit Werbung und Reklame dazu, nicht zufrieden und glücklich zu sein. Also mussten die eigentlich zufriedenen Bürger unzufrieden gemacht werden: Ab sofort kauften die Leute nicht mehr, weil sie etwas brauchten, sondern nach Modetrends und Werbung und noch gut funktionierende Möbelstücke, Fahrzeuge, Kleidungsstücke, usw., wurden kurzfristig zu Müll, nur damit die Unternehmen ihr mehr Gewinn, Profit und Wachstum generieren konnten.

Emotionale statt informierende Werbung hat zur Abhängigkeit der Bürger in den Industriestaaten von den Konsumprodukten geführt.

Unsere Gehirne, und damit unser Denken und Verhalten, sind seit Klein auf durch alle Formen der Werbung auf allen Geräten, Kanälen und Wegen an die bunte grelle Konsumgüterwelt, mit Spielwaren, Mode, Möbel, Süßigkeiten, Kleidung, Schuhen, Autos, Smartphones und vielen anderen Produkten des Alltags, konditioniert worden. Sinn des Lebens ist Geld haben zum ständigen Kaufen, von Dingen, die man nicht braucht, um Leuten zu imponieren, die man nicht mag.

Somit dreht sich schon bei Kindern alles ums Geld und spätestens nach einem Schulabschluss, ist das einzige Ziel und der einzige Sinn der meisten Industriebürger im Leben, Geld zu verdienen und das Geld wieder auszugeben, ohne Sinn und Verstand und meist nur, um unsere Minderwertigkeitskomplexe und Statusängste gegenüber den Nachbarn, Bekannten oder Arbeitskollegen, zu kompensieren.

Doch alle Produkte, verbrauchen bei der Herstellung und als Abfall viele Rohstoffe, Ressourcen der Erde und zerstören unsere Lebensgrundlagen, wie sauberes Trinkwasser, Atemluft, Böden und können nur durch Ausbeutung von vielen Menschen hergestellt werden. Jeder Industriebürger in den materielreichen Überflußgesellschaften (EU, USA, Kanada), wie in Deutschland, hat im Durchschnitt 77 Sklaven in Afrika, Asien, Südamerika.

Menschenrechte, Natur-, Klima- oder Umweltschutz ? Brauchen wir nur in schönen Sonntagsreden und wird seit Jahrzehnten von den Herrschenden Politikern und Unternehmern, Konzernvorständen und Managern als nur störendes Element des eigenen Geldgewinns angesehen. Ganz perfide, wenn Klimaschutz Inhalt der Werbung wird, sogenanntes „Greenwashing“.

Was tun? Dies wird hier im Blog und der HP Masterplan21 besprochen und diskutiert.